Ehrenamt

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Das DRK-Generalsekretariat fördert die Anerkennung und Achtung des freiwilligen ehrenamtlichen Engagements innerhalb des eigenen Verbandes.

Gegenüber der breiten Öffentlichkeit würdigt das DRK durch Berichterstattung in den Medien die vielfältigen Leistungen der Engagie

Soziale Unterstützung

Als Ehrenamtlicher kann man sich im DRK auch sozial engagieren. Die Sozialen Dienste bieten hierfür ein breites Aufgabenspektrum. Es reicht von beratenden über betreuende zu pflegenden Aufgaben. Dabei arbeiten die Ehrenamtlichen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den unterschiedlichsten persönlichen und sozialen Notlagen. Sie kümmern sich sowohl um Kranke und Behinderte, als auch um sozial schwache und obdachlose Menschen. Sie leisten ihnen je nach Bedarf schnelle, kurzfristige Hilfe oder auch langfristige Unterstützung. Die Stärke der Ehrenamtlichen in den Sozialen Diensten ist es, Mitmenschen Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, ihnen Mut zu machen und neue Perspektiven zu eröffnen.

Bereitschaft

Nach einem Verkehrsunfall oder einer großen Katastrophe, nach einem Hitzeschlag auf dem Straßenfest oder einem Schwächeanfall auf dem Musikkonzert – überall können sich die Menschen auf unsere Bereitschaft verlassen.

Mit rund 160.000 Ehrenamtlichen sind die Bereitschaften zahlenmäßig die größte der fünf Rotkreuzgemeinschaften. Ursprünglich für den Zivil- und Katastrophenschutz ins Leben gerufen sind ihre Aufgaben heute wesentlich vielfältiger.

In Remagen betätigen sich rund 30 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich zum Wohle ihrer Mitbürger im Zeichen des Roten Kreuzes. Die Hälfte davon engagiert sich im Einsatzdienst “Bevölkerungsschutz” (Unter Bevölkerungsschutz fassen wir heute die Begriffe Zivilschutz und Katastrophenschutz zusammen). Hier sind wir mit der Schnellen Einsatzgruppe (SEG), Teileinheit Transport Rheintal, im komplexen Hilfeleistungssystem des DRK’s unter der Führung des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler eingebunden.

Bei Unfällen arbeiten wir eng mit den Feuerwehren und anderen Rettungsdiensten zusammen. Auf Großveranstaltungen trifft man unsere ehrenamtlichen Helfer als unermüdliche Partner für den Fall der Fälle. Aber auch abseits von akuten Notsituationen sind unsere Helfer stets im Einsatz: beispielsweise als Organisatoren des DRK eigenen Blutspendedienstes. Nicht zuletzt gehört auch das Auffinden von vermissten Personen zum breiten Aufgabenspektrum unserer Aufgaben.

Alles in allem kann man die Bereitschaften mit ihrer Vielzahl an Betätigungsfeldern als das „Rückgrat“ des DRK bezeichnen. Jeder ab 16 Jahren ist hier herzlich willkommen, seine persönliche Stärken und Fähigkeit in den Dienst unserer Arbeit zu stellen.

Bei jeder Art von Aufgabe legen wir natürlich viel Wert darauf, unsere Ehrenamtlichen für die einzelnen Bereiche aus- und weiterzubilden und sie an unserem technischen Gerät zu schulen.

Wir suchen Menschen – Wir brauchen Dich!!!

Wer kann mitmachen?

Alle Jugendlichen und junge Erwachsenen im Alter ab 16 Jahren sind eingeladen mitzumachen.

Schritt für Schritt werden neue Helfer von unseren erfahrenen Kräften eingearbeitet, angeleitetet und durch die zentralen Ausbildungen des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V., wie etwa dem Rotkreuz-Einführungsseminar oder der Sanitätsausbildung, für ihre Tätigkeit und ihr Einsatzgebiet vorbereitet.

Wo finde ich die Bereitschaft in Remagen?

Die Bereitschaft in Remagen trifft sich, außer an Feiertagen, jeden ersten Donnerstag im Monat im Henry Dunant-Haus (DRK-Vereinsheim) in der Alten Straße 59 in Remagen (gegenüber dem Einkaufscenter) von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr zum Dienst- und Ausbildungsabend.

In den Frühjahrs- und Sommermonaten stehen, da dass für uns die Hauptsaison der Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen ist, in der Regel Einsatzvorbereitungen und Material- und Fahrzeugpflege auf dem Programm. Praktische Übungen, wie etwa Zeltbau und Handhabung unserer Einsatzausstattung, runden das Programm ab.

In den ruhigeren Herbst- und Wintermonaten werden Aus- und Fortbildungsthemen, wie etwa Einsatzkunde und Einsatztaktik oder Themen aus der Sanitätsausbildung, besprochen.

Bevölkerungsschutz

Veränderungen der politischen Gegebenheiten in Europa (Ost-West-Entspannungsprozess, Wiedervereinigung Deutschlands), begleitet von einschneidenden Änderungen der politischen Vorgaben im Zivil- und Katastrophenschutzes, sowohl finanziell als auch strukturell, und die insbesondere im Bereich des Rettungsdienstes in den vergangenen Jahren veränderten Hilfeleistungsstrukturen haben ein Anpassung des Leistungsangebotes des Deutschen Roten Kreuzes erforderlich gemacht.

Die Größe der bisher bestehenden Einheiten des Sanitäts- und Betreuungsdienstes des Katastrophenschutzes, ihre langen Alarmierungszeiten und ihre stark auf den Zivilschutz abgestimmte Ausstattung und Ausbildung haben dazu geführt, dass diese Einheiten bei der Bewältigung von Schadensereignissen in den vergangenen Jahrzehnten immer weniger zum Einsatz kamen.

Überlastete Rettungsdienste und Feuerwehren bei größeren Schadensereignissen einerseits, und frustrierte, demotivierte, weil nicht mehr gebrauchte Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen andererseits waren die Folge.

Das Deutsche Rote Kreuz hat mit der Gründung der “DRK-Einsatzeinheit Bevölkerungsschutz” auf diese Veränderungen reagiert. Heute ist die DRK-Einsatzeinheit ein schlankes, schnell verfügbares Instrument im Bevölkerungsschutz. Jeder DRK-Kreisverband hat, je nach Einwohnerzahl und Kreisgröße, eine solche Einheit vor zu halten.

Im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. ist der Bevölkerungsschutz eine Gemeinschaftsaufgabe aller DRK-Gliederungen, also Landes-, Bezirks- und Kreisverbände sowie der Ortsvereine. Die zentrale Führung auf unterster Ebene hat der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V., vertreten durch die Kreisbereitschaftsleitung.

Der DRK-Ortsverein Remagen e.V. arbeitet selbstverständlich aufgrund seiner Zugehörigkeit zur nationalen Rotkreuzgesellschaft im Bevölkerungsschutz mit.

Gemeinsam mit unserem benachbarten DRK-Ortsverein Sinzig e.V. stellen wir die “Transportgruppe Rheintal” als Trupp der Sanitätsgruppe der DRK-Einsatzeinheit Bevölkerungsschutz im Kreis Ahrweiler. Darüber hinaus haben wir ausgebildete Helfer für den DRK-Betreuungsdienst, die im Einsatzfall bei Bedarf die zentrale Betreuungsdienstgruppe des DRK-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler personell unterstützen können.

Auf den nächsten Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit kurz vorstellen.

Informationen zu den weiteren Fachdiensten “Führungstrupp” und “Technik und Sicherheit” der DRK-Einsatzeinheit Bevölkerungsschutz erhalten Sie auf den entsprechenden Seiten unseres DRK-Kreisverbandes-Ahrweiler.

Sanitätsgruppe

Aufgrund der notfallmedizinischen Entwicklung des Rettungsdienstes hat sich die Aufgabenstellung des Sanitätsdienstes in den vergangenen Jahren geändert.

Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage – entsprechend den festgelegten Alarmierungs- und Einsatzvorgaben – alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel, ggf. Rettungsmittel benachbarter Rettungswachen, rettungsdienstlichen Schnelleinsatzgruppen und den Luftrettungsdienst alarmieren und einsetzen. Es ist davon auszugehen, dass die primäre Versorgung von Verletzten durch rettungsdienstliches Personal begonnen wird. Ein “Leitender Notarzt” (LNA) hat die medizinische Einsatzleitung und bestimmt mit dem organisatorischen Leiter (OrgL) den Einsatz der Rettungsmittel. Damit kommt der Sanitätsgruppe im wesentlichen eine verstärkende und ergänzende Funktion zu.

Aufgaben

Die Sanitätsgruppe

  • führt dringend benötigtes Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoffe usw. an die Einsatzstelle und unterstützt die Notärzte und das Rettungsdienstpersonal – soweit notwendig – bei der Versorgung der Verletzten (Herstellen und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit)
  • schafft – je nach Notwendigkeit – die erforderlichen Infrastrukturen an der Einsatzstelle durch Einrichten eines Verbandplatzes
  • sucht ggf. Verletzte und führt deren Erstversorgung durch
  • übernimmt erstversorgte Verletzte, z.B. von Verletztenablagen und bringt diese zum Verbandplatz
  • versorgt und betreut Verletzte und Kranke bis zu deren Abtransport in die Klinik
  • versorgt die leicht verletzten Betroffenen und sorgt so für eine Entlastung des Rettungsdienstes, der Notärzte und der Krankenhäuser
  • übernimmt die medizinische Versorgung kontaminierter Verletzter und führt die behelfsmäßige Dekontamination durch
  • nimmt unverletzte Betroffene in ihre Obhut und betreut ggf. bis zur Übergabe an die Betreuungsgruppe
  • sorgt für die Registrierung und Dokumentation

Sanitätslage

Die Personalstärke und die Ausstattung der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit ist für die Versorgung von 20 Verletzten ausgelegt. In Zusammenarbeit mit einem Notarzt des Rettungsdienstes, zwei RTW- und einer KTW-Besatzung versorgen, der Arzt und die neun Helfer der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit:

  • 2 – 3 schwerverletzte Personen (Behandlungspriorität mit anschließender Transportpriorität, u.a. Infusions- und Intubationstherapie) und
  • 4 – 5 mittelschwer verletzte Personen (Behandlungspriorität aber keine Transportpriorität) und
  • 12 leichtverletzte Personen (keine Behandlungs- und Transportpriorität).

Bei einer großen Zahl verletzter Personen haben die sanitätsdienstlichen Aufgaben Vorrang. Daher werden alleHelferinnen und Helfer der Einsatzeinheit zunächst sanitätsdienstlich tätig.

Betreuungsdienst

Schadensereignisse lassen sich aufgrund Ihrer Komplexität sehr selten nur einem Fachdienst zuordnen. Fast immer sind die Menschen individuell unterschiedlich von einem Unglücksfall betroffen. Nicht alle Betroffenen sind verletzt und werden daher auch nicht vom Rettungsdienst und Sanitätsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Das Deutsche Rote Kreuz wird zukünftig auch die Betreuungsgruppe zeitnah in die Hilfeleistung bei allen Schadensereignissen einbeziehen. Die Betreuungsgruppe soll spätestens eine Stunde nach Eintritt eines Schadensereignisses an der Einsatzstelle eintreffen.

Aufgaben

Die Betreuungsgruppe

  • leistet den Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation aus eigenem Vermögen nicht selbst helfen können.
  • betreut und versorgt hilfebedürftige Menschen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern
  • sorgt für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung von Betroffenen
  • sichert die sozialen Belange der Betroffenen

Betreuungslage

Die Betreuungsgruppe ist so ausgelegt, dass durch sie allein ca. 100 betreuungsbedürftige Personen versorgt und betreut werden können.

Sind aufgrund des Schadensereignisses und der Situation an der Einsatzstelle überwiegend Betreuungsaufgaben zu erfüllen, werden diese von der gesamten Einsatzeinheit durchgeführt. Die gesamte Einsatzeinheit kann bis zu 500 Personen, je nach notwendiger Betreuungsintensität, unterbringen, verpflegen und sozial betreuen.

Hinweis: Abweichend von den Vorgaben des DRK-Bundesverbandes teilt sich der Betreuungsdienst im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. in die Fachgruppe Betreuung und Verpflegung auf, die gemeinsam die bundeseinheitlichen Vorgaben erfüllen. Darüber hinaus sind in Rheinland-Pfalz nicht nur die Sanitätsgruppen sondern auch alle weiteren Gruppen als “Schnelle Einsatzgruppe” (SEG), jeweils getrennt über Funkmeldeempfänger, alarmierbar. Dies ermöglicht, je nach Einsatzlage, eine differenzierte Alarmierung der einzelnen Gruppen und erhöht somit die Effizienz und Schlagkräftigkeit der DRK-Einsatzeinheit!

Aufgrund der speziellen Gerätschaften und damit verbundenen Ausbildungen für den Verpflegungsdienst, z.B. Ausbildung zum Feldkoch, unterstützen wir vom DRK-Ortsverein Remagen e.V. personell nur die Betreuungsgruppe des DRK-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen

Ein sehr wichtiger Teil der Arbeit unserer Bereitschaft machen die Sanitätswachdienste bei verschiedenen Veranstaltungen aus.

Allen, die mit der Planung und Durchführung von Großveranstaltungen befasst sind, geben wir gerne Hilfestellung und zeigen Ihnen nicht nur die möglichen Risiken, sondern auch die Hilfen und Möglichkeiten auf, die Ihnen das DRK in Remagen zur Verfügung stellen kann.

Sie können uns für Sanitätswachdienste buchen, um eine sichere Versorgung von Teilnehmern und Besuchern zu gewährleisten. Falls es notwendig sein sollte können unsere geschulten und erfahrenen Einsatzkräfte bei Ihrer Veranstaltung bei kleineren Blessuren schnell Erste Hilfe leisten. Bei akuten lebensbedrohlichen Notfällen führen wir über die Erste Hilfe hinaus weitere lebensrettende Maßnahmen bis zum Eintreffen des DRK-Rettungsdienstes, der natürlich von unseren Kräften sachgerecht angefordert wird, durch. Auch in besonderen Einsatzsituationen und Schadenslagen behalten unsere Kräfte einen kühlen Kopf und veranlassen die weiteren fachgerechten Schritte, um weitere Einsatzkräfte hinzu zu ziehen.

Wann wird ein Sanitätswachdienst benötigt?

Die Bereitstellung eines Sanitätswachdienstes ist immer dann sinnvoll, wenn bei Veranstaltungen, sei es Sportveranstaltungen oder -turniere, Straßen- oder Stadfeste, Karnevalsveranstaltungen, Firmenfeiern, Konzerte, Discos, etc., viele Menschen zusammenkommen.
Einige Ordnungsämter machen schon vereinzelt Veranstaltern die Auflage, einen Sanitätswachdienst zur Durchführung ihrer Veranstaltung vorzuhalten.
Es kann aber auch für alle anderen Veranstaltungen ein Sanitätswachdienst gebucht werden, bei denen der Veranstalter aus seinem Verantwortungsbewußtsein heraus einen Sanitätswachdienst für notwendig hält oder aufgrund innerverbandlicher Auflagen, wie etwa einiger Sportverbände, ein Sanitätswachdienst enpfohlen oder vorgeschrieben wird.

Was machen wir beim Sanitätswachdienst?

Unsere Helferinnen und Helfer halten sich bei den Veranstaltungen an einem für sie reservierten und gut zugänglichen Platz, z.B. am Spielfeldrand, im Sanitätsraum oder im Foyer einer Halle, auf. Vor Beginn der Veranstaltung sollten die räumlichen Gegebenheiten mit uns abgesprochen werden.
Zum Beginn eines Sanitätswachdienstes stellt sich der verantwortliche Leiter des Sanitätswachdienstes vor und beendet diesen auch nur nach Rücksprache mit Ihnen.
Für die Dauer des Sanitätswachdienstes stellen wir für Teilnehmer als auch für Besucher einer Veranstaltung eine schnelle professionelle Versorgung sicher.
Jeden Sanitätswachdienst müssen wir mit mindestens 2 Sanitätern durchführen. Die Anzahl unserer Einsatzkräfte richtet sich nach den Rahmenbedingungen der Veranstaltung, wie z.B. Anzahl der Besucher/Beteiligten, Gefährdungsptotentiale, Erfahrungswerten, usw.

Wie kann ein Sanitätswachdienst gebucht werden?

Fordern Sie den Sanitätswachdienst so früh wie möglich (mindestens 4-6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn) bei uns an! Da wir Sanitätswachdienste ausschließlich mit ehrenamtlichen Einsatzkräften, die dafür einen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung stellen, bewältigen, benötigen wir diese Vorlaufzeit für unsere Planungen und personellen Besetzungen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Sanitätsdienst auch gestellt werden kann.

Für die Buchung stehen Ihnen verschiedene Wege offen:

E-Mail: Einsatz Anfrage

Gerne erstellen wir Ihnen eine individuelle Risikoanalyse Ihrer Veranstaltung und unterbreiten Ihnen darauf basierend ein, individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, unverbindliches Leistungsangebot für einen Sanitätswachdienst!

Was kostet Sie als Veranstalter ein Sanitätswachdienst?

Da wir, wie allen anderen DRK-Ortsvereine auch, keine Pflichtinstitution der Gemeinde oder des Kreises sind, werden wir, im Gegensatz zu z.B. einer freiwilligen Feuerwehr, nicht durch öffentliche Gelder finanziert. Die uns aus unseren Aufgaben entstehenden Kosten müssen vollständig aus eigenen Mitteln abgedeckt werden.
Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir die Kosten an sie als Veranstalter weitergeben müssen. Natürlich kann das auch in Form einer Spende erfolgen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Mit Ihrer Finanziellen Unterstützung helfen Sie uns, weiterhin eine professionelle Erste Hilfe und Versorgung zu gewährleisten.

Da unsere Sanitätswachdienste ausschliesslich von ehrenamtlichen Helfern in deren Freizeit geleistet werden, nehmen diese gerne eine vom Veranstalter angebotene, kostenlose Verpflegung inklusive Getränken, an. Sollte eine Verpflegung unserer Helfer durch den Veranstalter nicht möglich oder unerwünscht sein, werden die uns enstehenden Kosten für die Helferverpflegung als Mehraufwand zusätzlich berechnet!

Was für Sie als Veranstalter noch zu beachten ist

Wir entlasten SIe mit unseren Sanitätswachdiensten ein Stück von Ihrer Verantwortung der Teilnehmer und Besucher Ihrer Veranstaltung gegenüber.
Jedoch entbinden wir Sie als Veranstalter nicht von der Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, wie z.B. Freihaltung von Rettungs- und Fluchtwegen, Bestuhlungsplan, Brandverhütungsvorschriften u.ä.
Die Haftung für Personen- oder Sachschäden liegt in jedem Fall beim Veranstalter.

Gibt es sonst noch was wichtiges?

Der DRK-Ortsverein Remagen e.V. hat als Mitgliedsverband der nationalen Rotkreuzgesllschaft im Rahmen der öffentlichen Gefahrenabwehr auch Aufgaben des Bevölkerungs- und Katastophenschutzes sowie bei Großschadensereignissen wahrzunehmen.
Deshalb kann es bei einer entsprechenden Alarmierung erforderlich sein, im Einzelfall den Sanitätswachdienst ganz oder zumindest teilweise abzubrechen. In diesem Fall stehen dem Veranstalter keinerlei (Schaden)Ersatzansprüche gegenüber dem DRK zu. Auch eine Haftung Dritter im Hinblick auf eine in diesem Fall möglicherweise eintretende sanitätswachdienstliche Unterversorgung der Veranstaltung scheidet aus.