Aktuelles Ihres DRK OV Remagen e.V.


Remagener Karnevalsprinz Achim I. bedankt sich bei den DRK-Rettungskräften

Presseinformation 02/11

06.03.2011


Die Remagener Rotkreuzler luden die närrischen Tollitäten Prinz Achim I. und Kinderprinz Niclas I.
nach dem Karnevalsumzug in Remagen in das Henry Dunant-Haus, das Vereinsheim des DRK in
Remagen, ein. Hier konnten sie sich gemeinsam mit den Einsatzkräften mit einem frischen Kaffee
und einem kleinen Imbiss für die nächsten Termine stärken. (Foto: Thorsten Trütgen)

Traditioneller Prinzenempfang in der DRK-Rettungswache in Remagen – Erstmalige Einkehr des Prinzen in das Henry Dunant-Haus

Remagen. Zum traditionellen Prinzenempfang kehrte Remagens Karnevalsprinz Achim I. am Freitagmorgen um 11:00 mitsamt Gefolge in die Rettungswache vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Remagen ein. Seit dem Jahr 2000 ist dieser Empfang, trotz eines vollen karnevalistischen Terminkalenders, fester Bestandteil der Remagener Jecken.

Mit dem seit elf Jahren zelebrierten karnevalistischen Brauch bedankt sich die Remagener Narrenschar bei dem Rettungsdienstpersonal des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler für die geleistete Arbeit, insbesondere an den jecken Tagen. Zur Würdigung des Engagements der Rotkreuzler überreichte Prinz Achim I. dem diensthabenden Rettungsassistenten Alexander Bick einen Prinzenorden. Diese werden nach der Karnevalssession in einer Vitrine im Treppenhaus der Rettungswache aufbewahrt und für alle Besucher deutlich sichtbar ausgestellt.

Erstmals kehrten Prinz Achim I. und Kinderprinz Niclas I. mit Gefolge auch in das Henry Dunant-Haus, dem Vereinsgebäude des DRK-Ortsvereins in Remagen an der Alten Straße, ein. Seit vielen Jahrzehnten sichern die ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräfte den Karnevalsumzug sanitätsdienstlich ab und tragen damit zur Sicherheit während der Hoch-Zeit des närrischen Treibens bei. Bisher war es den Rotkreuzlern der Römerstadt aufgrund der ungünstigen Lage der Räumlichkeiten in der alten Post und in der Grundschule nicht möglich, die Remagener Tollitäten gebührend zu empfangen. Da sich aber das neue Vereinsgebäude am Auflösungsende des Remagener Karnevalszuges befindet, entschieden die Narren, dass Prinz Achim I. unter Zuhilfenahme der Drehleiter der Feuerwehr Remagen seinen prunkvollen Prinzenwagen in diesem Jahr auf dem Gelände des DRK-Ortsvereins entsteigen wird. Die Rotkreuzler luden in ihre neuen Räumlichkeiten ein, damit die hoheitlichen Jecken hier nach den Anstrengungen des Karnevalsumzuges wieder Kraft tanken, einen Kaffee trinken und sich mit einem Imbiss stärken können. Für das jahrzehntelange Engagement zur Sicherheit im Remagener Karneval wurde den ehrenamtlichen Rotkreuzkräften eine besondere Ehre zuteil: Sie erhielten für die Ausstellungsvitrinen im Henry Dunant-Haus einen Kunstdruck, auf dem die amtierenden Remagener Narrenhoheiten abgebildet sind.

Kreisweit werden in diesem Jahr von fast 300 ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräften des Bevölkerungsschutzes 50 Karnevals-veranstaltungen während der närrischen Session sanitätsdienstlich betreut. In der Kreisstadt unterstützt der DRK-Ortsverein auch den hauptamtlichen Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler mit der zusätzlichen Besetzung eines Rettungswagens zur Nachtzeit.

Hinweis: Diese Presseinformation wurde zentral durch die Pressestelle des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler erstellt.

Die komplette Presseinformation inklusive Bildern finden Sie auf der Homepage unseres DRK-Kreisverbandes Ahrweiler.

Weitere Bilder zu den Karnevalsaktivitäten des DRK im Ahrkreis finden Sie auch im Fotoalbum auf der Facebook-Seite unseres DRK-Kreisverbandes.


Jetzt Abnehmen – aber mit Vernunft! Das moderne

Presseinformation 01/11

14.01.2011

Gewichtsreduktionsprogramm für alle, die mit viel Spaß in der Gruppe abnehmen möchten

DRK-Kursangebot in Remagen – Heilpraktikerin gibt Tipps zur richtigen Ernährung

Kreis Ahrweiler. „Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen“, weiß schon der Volksmund zu berichten. Dass eine übermäßige oder gar falsche Ernährung aber mehr Schaden anrichtet, als sie dem Körper hilft, wissen die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nur zu gut. Übergewicht mit daraus resultierendem Bluthochdruck, chronischer Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bis im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folgen sein.


Welche Bedeutung eine ausgewogene Ernährung für den
Körper hat, erfährt man im neuen Kursangebot des
DRK-Ortsvereins Remagen. Heilpraktikerin Miriam Briem
vermittelt in ihrem Kursangebot „Abnehmen – aber mit
Vernunft!“ Tipps und Tricks, wie man zuviel angesammelte
Pfunde wieder richtig loswerden kann, ohne die eigene
Gesundheit zu gefährden. (Foto: DRK-LV-RLP)

Falsche Versuche, das eigene Übergewicht zu reduzieren, können dem Körper aber ebenso schaden. Nicht selten sind akute Notfallsituationen die Folge. Damit es gar nicht erst soweit kommt oder bestehende ernährungsbedingte Folgen in Grenzen gehalten werden können, bietet der DRK-Ortsverein Remagen e.V. erstmals einen Kurs „Abnehmen - aber mit Vernunft!“ an. Zertifizierte Kursleiterin des von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erstellten Programms ist die Heilpraktikerin Miriam Briem.

Das DRK-Remagen und Kursleiterin Miriam Briem laden alle Interessierten herzlichst zu einer unverbindlichen Informationsveranstaltung zum Gruppenprogramm "Abnehmen - aber mit Vernunft" am Dienstag, 25.01.2011, um 19:00 Uhr in das „Henry Dunant-Haus“ des DRK-Remagen, Alte Straße 59 (gegenüber dem Einkaufszentrum, neben dem Car-Wellness-Center), ein. Der Kurs wird bei einer Mindestteilnehmerzahl von acht Personen 10-mal, jeweils  Dienstags von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, stattfinden. Die Teilnahmegebühren liegen inklusive Handbuch bei 97 EUR.

Das von der der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgesetzte Programm basiert auf den Bausteinen Ernährungsverhalten, Essverhalten, Entspannung und Bewegung. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind in das Programm eingebaut und bieten eine seriöse, auf dauerhafte Erfolge angelegte Unterstützung zur Gewichtsreduktion.

Aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung bei der Kursleiterin unter der Telefonnummer 02642 - 90 44 42 (Naturheilpraxis Miriam Briem) oder per E-Mail an ernaehrungsberatung@ov-remagen.drk.de gebeten! Unter den genannten Erreichbarkeiten erhalten Interessierte auch vorab weitere Informationen zu Lehrgangsinhalten und Kursverlauf.

 

 


Rotkreuzler der Römerstadt feierten Einsegnung des neuen „Henry Dunant-Hauses“

Presseinformation 05/10

21.06.2010

Gut besuchter Tag der offenen Tür mit Blutspender- und Mitgliederehrung

Remagen. Mit einem kleinen Programm hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverein Remagen e.V., zum Tag der offenen Tür geladen. Viele Gäste waren, sehr zur Freude der Rotkreuzler, der Einladung gefolgt. Während des offiziellen Programmteils war die noch zu renovierende Fahrzeughalle gut gefüllt. DRK-Ortsvorsitzender Claus-Peter Krah und seinen Helfern war, trotz aller Arbeit, der Stolz und die Freude deutlich anzusehen.


Rainer Pütz wurde vom DRK-Ortsvorsitzenden Claus-Peter Krah für 100
unentgeltliche Blutspenden geehrt. (Foto: DRK-Remagen)

Der erste offizielle Programmteil des Tages bildete die öffentliche Blutspenderehrung im neuen DRK-Heim. Zwei Jahre lang hatten die Remagener Rotkreuzler auf die Blutspenderehrung verzichtet, da man diese in den geplanten neuen Räumen vollziehen wollte. Viele Blutspender folgten der Einladung und ließen sich durch das Gebäude führen. Wie bei der Blutspenderehrung in Remagen üblich, wurden die verdienten Lebensretter, je nach Anzahl der bisher geleisteten Spenden, wieder mit Urkunden, Weinpräsenten und Geschenkkörben bedacht. Die höchste Blutspenderehrung, die Krah zu vollziehen hatte, ging für 100 unentgeltliche Blutspenden an Rainer Pütz.

Der Blutspenderehrung folgte nahtlos die Ehrung langjähriger Mitglieder. Ingeborg Groß, zweite Vorsitzende der Rotkreuzler, erhielt die Auszeichnung für 35-jährige ehrenamtliche Mitarbeit im DRK. Hans-Adolf Görres, ehrenamtlich in der Einsatzgruppe des DRK-Ortsvereins tätig und immer behilflich, wenn Not am Mann ist, wurde sogar für 45 ehrenamtliche Dienstjahre ausgezeichnet.

Den Ehrungen schlossen sich die Festreden an. Landrat Dr. Jürgen Pföhler würdigte die ehrenamtliche Leistung, die die Rotkreuzler vollbrachten, um das alte Industriegebäude wieder „auf Vordermann“ zu bringen und für den unschätzbaren Dienst am Menschen wieder herzurichten. Als Landrat sei er stolz, solch tatkräftige Organisationen, wie auch Feuerwehr und THW, im Kreis ansässig zu haben.

Bürgermeister Herbert Georgi war es eine besondere Freude, die Arbeit der Rotkreuzler zu begutachten und festzustellen, dass die Arbeiten wohlbesonnen durchgeführt wurden und in sowie an der Fahrzeughalle auch noch durchgeführt werden. Georgi machte kein Geheimnis daraus, dass ein in der Stadtplanung auf dem Gelände geplanter Neubau durch einen Investor eine schöne Sache gewesen wäre, sich aber in der derzeitigen Wirtschaftssituation ein solches Projekt nicht realisieren ließe. Die von der Stadt dem DRK zur Verfügung gestellten Fördermittel sah er zielgerichtet eingesetzt und sinnvoll verwendet. Wenn man nun vom Einkaufscenter gegenüber auf das renovierte Gebäude sehe, sei dieses schon ein schöner Anblick. Er freue sich sehr, dass die Unterkunftssorgen der Rotkreuzler nun beendet seien und gleichzeitig das alte Gebäude wieder im neuen Glanz erstrahle.

Claus-Peter Krah bedankte sich für die motivierenden Worte und betonte, dass auch die Arbeiten an der Fahrzeughalle noch vollzogen würden. Allerdings sei man in der Hauptphase, nicht zuletzt dank der Unterstützung der Stadt und des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler, ohne finanzielle Fremdmittel ausgekommen, was auch so bleiben solle. Aus diesem Grunde benötige man noch einige Zeit, die geplanten Rolltore einbauen zu lassen, um danach den Außenanstrich vervollständigen zu können.

Mit launischen Worten dankte Bereitschaftsleiter Thorsten Trütgen im Auftrag der hinter ihm stehenden Bereitschaftsmitglieder dem geschäftsführenden Vorstand für die Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten für die Ehrenamtlichen. Dies sei nur möglich, wenn aus dem ganzen Bundesgebiet drei Menschenschläge aufeinander treffen, die, glaubt man Konrad Beikircher, eigentlich gar nicht zusammentreffen dürfen: westfälische Dickköpfigkeit in persona mit münsterländischer Hartnäckigkeit, schwäbische Sparsamkeit und rheinische Gelassenheit. Trütgen dankte auch den Ehefrauen des Vorsitzenden und des Schatzmeisters, die in den letzten Monaten doch viele Abende und Wochenenden alleine verbrachten, da ihre Männer entweder am umbauen oder am planen waren. Weiterer Dank wurde Dietmar Klein und seiner Familie ausgesprochen. Neben seinem Engagement während der Bauarbeiten steht er darüber hinaus noch als ehrenamtlicher „Huusmester“ zur Verfügung.

DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel unterstrich die Worte seiner Vorredner und bestätigte, dass auch er der geleisteten Arbeit respektvoll gegenüberstehe. War er doch derjenige, der bei der ersten Begehung im September 2008 davon abriet, das Gebäude zu kaufen. Er sei Stolz zu sehen, was ehrenamtliches Engagement im Roten Kreuz alles ermöglicht.

Sprachen die Rotkreuzler bisher immer vom „neuen Vereinsheim“,  wurde mit Enthüllung des am Abend zuvor oberhalb des Eingangsbereiches angebrachten DRK-Logos auch die neue Gebäudebezeichnung „Henry Dunant-Haus“ enthüllt. Henry Dunant, dessen Todestag sich in diesem Jahr am 30. Oktober zum 100.-mal jährt, war der Gründer der internationalen Rotkreuzbewegung und Mitbegründer des ersten Genfer Abkommens zum Schutz der verwundeten Soldaten im Felde.

Pfarrerin Elisabeth Reuter-Dymke und Dechant Dr. Johannes-Georg Meyer zelebrierten die ökumenische Gebäudesegnung. Auch sie hoben das Engagement Henry Dunants und der Rotkreuzhelfer hervor und baten Gott um Schutz für das Gebäude und die nötige Kraft für die Helfer, noch lange im Zeichen der Menschlichkeit tätig sein zu können.


Ingeborg Groß ist seit
35 Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin
im DRK-Ortsverein Remagen und
erhielt dafür vom Vorsitzenden
Claus-Peter Krah die
Auszeichnungsspange mit Urkunde.
Hans-Adolf Görres (links)
erhielt die Mitgliederehrung
für 45 Dienstjahre. (Foto: DRK-Remagen)

Landrat Dr. Jürgen Pföhler lobte das ehrenamtliche Engagement,
dass die Rotkreuzler zur Renovierung des alten
Industriegebäudes an den Tag legten. (Foto: DRK-Remagen)

Bürgermeister Georgi sieht die seitens der
Stadt Remagen zur Verfügung gestellten
Fördermittel zielgerichtet eingesetzt und
freut sich über die schöne Aussicht gegenüber dem Einkaufszentrum.
(Foto: DRK-Remagen)

Mit dem Logo über dem Eingangsbereich wurde auch die neue
Gebäudebezeichnung "Henry Dunant-Haus" enthüllt. (Foto: DRK-Remagen)




































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Altes Industriegebäude am Rande der Remagener Innenstadt mit neuem Leben gefüllt

Presseinformation 04/10

26.05.2010

Remagener Rotkreuzler laden Mitbürger in das neue Vereinsheim zum Tag der offenen Tür

Remagen. Über 2.700 Stunden ehrenamtliche Arbeit, einige Unwägbarkeiten bei der Renovierung und dadurch drei verschobene Termine für einen Tag der offenen Tür liegen hinter den ehrenamtlichen Kräften vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Remagen. Nun ist es aber soweit: Die Rotkreuzler der Römerstadt lassen sich nicht länger bitten und laden alle Remagener Bürger zum Tag der offenen Tür am Samstag, 19.06.2010, von 11:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr, in das neue Vereinsheim an der Goethestraße / Ecke Alte Straße (gegenüber dem Einkaufscenter) ein.


Die kompletten Malerarbeiten im neuen Vereinsheim
wurden durch die Rotkreuzler in Eigenarbeit
bewältigt. (Foto: DRK-Remagen)

In den letzen eineinhalb Jahren haben wir hart gearbeitet. Einige Rückschläge, wie etwa ein undichtes Dach über unseren Mehrzweckraum, mussten wir hinnehmen. Glücklicherweise kennen unsere ehrenamtlichen Helfer aus dem Einsatzdienst keine Probleme, sondern Lösungen. Nun haben wir beschlossen, uns nicht länger bitten zu lassen und werden unser renoviertes neues Vereinsheim und unsere geleistete Arbeit den Mitbürgern zugänglich machen“, so ein sichtlich stolzer Claus-Peter Krah, erster Vorsitzender des DRK in Remagen. „Im Bereich der Fahrzeughalle sind noch einige Arbeiten zu bewältigen, bis dass wir wirklich sagen können, dass wir fertig sind. Wer aber selber einen Altbau sein eigen nennt, weiß, dass wir eigentlich immer was zu tun haben werden. Die Renovierung des Hauptgebäudes mit Mehrzweckraum, Schulungsraum, Büro und Küche ist aber abgeschlossen. Das asbesthaltige Dach der Fahrzeughalle ist ebenfalls saniert worden. Ein wenig Farbe in der KFZ-Halle hier und da, neue Tore und danach die Vervollständigung des Außenanstrichs stehen dieses Jahr noch an“, berichtet Krah weiter. Die ehrenamtlichen Rotkreuzler haben sich aber mächtig ins Zeug gelegt und möchten nun, zurecht mit etwas stolz, den Mitbürgern präsentieren, was das DRK aus einer alten Industrieimmobilie, die jahrelang aufgrund eines Insolvenzverfahrens leer gestanden hatte und zuletzt gar als „Schandfleck“ bezeichnet wurde, gezaubert hat.

„Vielen Bürgern ist bisher gar nicht bekannt, was eigentlich aus diesem alten Industriegebäude geworden ist. Schon beim Kauf war uns klar, dass dieses Gebäude in der Lage nicht nur eine Kür, sondern auch eine Pflicht für uns darstellt: die Optik des Gebäudes muss schnellstmöglich wieder ansehnlich hergestellt werden“, ergänzt Bereitschaftseiter Thorsten Trütgen die Ausführungen des Vorsitzenden. „Wir haben in den letzten Monaten hart gearbeitet, um diesem Ziel gerecht zu werden. Leider sind noch nicht alle Arbeiten vollständig abgeschlossen. Aber wir haben keine Baustelle mehr und können daher ruhigen Gewissens die Remagener einladen, sich die bisherigen Arbeiten anzuschauen und sind natürlich gerne bereit, über noch anstehende Arbeiten zu informieren. Schließlich haben viele Bürger durch Spenden dazu beigetragen, dass wir unser Ziele, im Einklang mit den Interessen der Bevölkerung, verwirklichen konnten“, erklärt Trütgen weiter.

Aus diesem Grunde haben die Rotkreuzler auch gar kein aufwendiges Programm geplant. Nach vielen Abenden und Wochenenden harter Arbeit wollen die Rotkreuzler beim Tag der offenen Tür einfach mal einen Gang zurück schalten „und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen“. Das Gespräch mit den Bürgern und die Information der Bevölkerung soll an diesem Tag klar im Vordergrund stehen, um sich danach frisch gestärkt, mit vielleicht einigen neuen Anregungen und Ideen, an die nächsten Arbeiten zu begeben.

Die Rotkreuzler würden sich sehr freuen, wenn die Remagener Bevölkerung zahlreich erscheint, um sich bei einem kühlen Getränk oder frisch gegrilltem bei einem Rundgang zu informieren.

Details zum geplanten Programm findet man auf der Internetseite des DRK-Remagen unter www.ov-remagen.drk.de.

 

 


Containerweise Müll aus dem gesamten
Gebäude, wie etwa alte Mustertüren
und Kataloge, wurde in Eigenleistung der Rotkreuzler
in der jetzigen Fahrzeughalle zunächst
sortiert und dann der fachgerechten Entsorgung
zugeführt. Allein diese Arbeiten haben in
ehrenamtlicher Ausführung zu
Beginn der Renovierungsarbeiten fast drei Monate
gedauert. (Foto: DRK-Remagen)

Spaß am Bau muss auch sein:
am 12. Juni 2009 um 19:30 Uhr Mitteleuropäischer
Zeit wurde die letzte Deckenplatte des
undichten Daches im Mehrzweckraum eingebaut.
Auf der Rückseite der Platte wurde dieses Datum
für die Nachwelt festgehalten.
Etwa vier Wochen danach erfolgte der
Einzug in das neue Vereinsheim. (Foto: DRK-Remagen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Über 2.700 Stunden ehrenamtliche Arbeit für das neue DRK-Vereinsheim in Remagen

Presseinformation 03/10

25.05.2010

Mitgliederversammlung des DRK-Remagen – Mitgliederehrung für Schriftführer Heinz Palluck

Remagen. Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten während der vor kurzem durchgeführten Mitgliederversammlung die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Ortsverein Remagen zurück. Stand das Berichtsjahr 2009 doch ganz im Zeichen der notwendigen Renovierungsarbeiten des im Dezember 2008 erworbenen ehemaligen Industriegebäudes.

Über 2.700 Stunden Renovierungsarbeiten wurden von den ehrenamtlichen Rotkreuzlern bisher in das neue Vereinsgebäude investiert. Das sich die Arbeit gelohnt hat, war an den frisch renovierten Räumen zu erkennen. Im nächsten Bauabschnitt steht in diesem Jahr die Renovierung der Fahrzeughalle an. Neben den Arbeiten am neuen Vereinsheim mussten aber die weiteren Aufgaben, wie etwa die Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen, die Ausbildung und Schulung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte für den Bevölkerungsschutz oder die Durchführung der Blutspendetermine, nach wie vor stattfinden. So leisteten die 59 Aktiven in allen Tätigkeitsgebieten insgesamt 6.414 ehrenamtliche Dienststunden.

Schriftführer Heinz Palluck, der vor zehn Jahren als „Spätberufener“ dem DRK beitrat und seitdem als Frühpensionär einen Teil seiner Freizeit dem DRK-Ortsverein Remagen als Schriftführer und Blutspendedienstleiter zur Verfügung stellt, erhielt für sein geleistetes Engagement die Urkunde mit Auszeichnungsnadel für zehnjährige ehrenamtliche DRK-Mitarbeit.

Auch die Kinder des Remagener Jugendrotkreuzes (JRK) waren 2009 sehr aktiv. Neben den regelmäßigen Gruppenstunden beteiligte sich eine Wettkampfgruppe an dem Kreiswettbewerb des JRK und sicherte sich sogar die Qualifizierung für den Bezirkswettbewerb, an dem natürlich auch teilgenommen wurde. Im Oktober fuhren einige Kinder in den Herbstferien bei der vom Kreis-Jugendrotkreuz angebotenen Ferienfreizeit mit, um sich dort in mittelalterliche Spuckschlösser entführen zu lassen.

Im Rahmen der Jugendsozialarbeit wurde straffällig gewordenen Jugendlichen wieder die Möglichkeit gegeben, beim DRK die gerichtlich auferlegten Sozialstunden abzuleisten. Dieses Angebot nutzten drei Jugendliche und unterstützen mit weiteren 150 Stunden die ehrenamtlichen Rotkreuzler bei den Umbauarbeiten des neuen DRK-Vereinsheims.

Das gerade bei der Bewältigung des finanziellen Kraftaktes zum Kauf der ehemaligen Industrieimmobilie und dem notwendigen Umbau zum DRK-Vereinsheim der Vorstand alles richtig gemacht hatte, bestätigten auch die Kassenprüfer. Zwar sei nach dem Kauf das Konto weitestgehend geräumt und das restliche Geld für die Renovierung eingesetzt worden, aber dank sparsamer Verwendung der im laufenden Jahr zur Verfügung stehenden Mittel, wie etwa den Mitgliedsbeiträgen, sei es gelungen, die notwendigen Arbeiten durchzuführen. Auch dem besonderen Einsatz des Vorsitzenden Claus-Peter Krah, der immer wieder Angebote verhandelte und bei Mitbürgern und Geschäftsleuten spenden für den Umbau sammelte, sei es zu verdanken, dass die Renovierungsarbeiten bisher ohne Aufnahme von Fremdgeldern bewältigt werden konnte. Die Kassenprüfer bestätigten die ordnungsgemäße Führung der Kasse und baten die Mitgliederversammlung um Entlastung des Vorstandes, welche auch einstimmig erteilt wurde.

In der der Haushaltsplanung 2010 wurden dann die aktuell zu bewältigenden Positionen erklärt. Für das laufende Jahr seien noch weitere Renovierungsarbeiten an der KFZ-Halle geplant. Das für ein neues Einsatzfahrzeug bereitgestellte Geld wurde einstimmig für die Beschaffung eines Gebrauchtfahrzeuges freigegeben. Dieses Fahrzeug wird dringend benötigt, da der über 20 Jahre alte Mannschaftswagen die Hauptuntersuchung nicht mehr bestanden hatte und das Fahrzeug zwischenzeitlich schon der Verwertung zugeführt wurde. Da für die Beschaffung eines Neufahrzeuges der Betrag noch zu gering ist, wurde das Angebot des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler zur Übernahme eines Gebrauchtfahrzeuges dankend angenommen. Das dadurch eingesparte Geld kann sinnvoll in die Renovierung der KFZ-Halle investiert werden. Für die Zukunft wurde die Einrichtung einer zweckgebundenen Rücklage für Erhaltungsarbeiten an dem neuen Gebäude beschlossen. Somit sind auch hier wieder langfristig die Weichen für eine solide und weitsichtige Finanzplanung gestellt worden.


 
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